Planungsgesellschaft
Historie
Dialog mit der Kunst
 
 
 
 
 
 

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> Barrierefreies Wohnen
> Sanierungsprojekte
> Sitz der I.H.S.

1973 Gründung der I.H.S.-Planungsgesellschaft mbH
1981 Sanierungsprogramm 4-Familienhaus mit Architekturbüro in Berlin-Hermsdorf
1991 Sanierungsprojekt Proskauer Straße 33, Berlin Friedrichshain

 

Ausgangspunkt war ein von der Bausubstanz wertvolles Mietshaus aus den
zwanziger Jahren in einem desolaten Zustand in Händen eines finanzschwachen
Eigentümers. Mit einem speziell zugeschnittenen Treuhandmodell wurde die umfassende Sanierung des Mietshauses ermöglicht. Weil nur zufriedene Mieter die dauerhafte Solidität einer Immobilie festigen und weil Profit allein nicht das primäre Ziel sozioökonomischer Stadterneuerung
sein kann, wurde das Haus nach sozialen, kulturellen und demografischen Gesichtspunkten saniert. Die neue Hausund Hofgestaltung unterstützt die kommunikative Funktion des Gebäudes.

Der asymmetrisch angelegte Hausdurchgang führt die Passanten und Bewohner des Hauses in einen von Landschaftsgärtnern gestalteten Innenhof. Weil ökologisch geplant und gebaut wurde, können sich die Mieter in den gestatteten Wohn- und Gewerberäume wohl fühlen.
1994 Sanierungsprojekt Karl-Marx-Straße
66, Gründung der Ideen-Werkstatt,
Neuruppin.

Das ehemals zum Hospital St. Spiritus
gehörende Gebäude liegt an der Schnittstelle zwischen der frühklassizistischen Stadtanlage und der sich südlich anschließenden Vorstadt, die mit den ehemaligen Wilhelminischen Kasernen und villenartiger Bebauung heutiger Sitz der Stadtverwaltung ist.

 




Das denkmalgeschützte Gebäude, das
durch seine repräsentative und markante
Lage im Stadtgebiet hohe gestalterische
Anforderungen stellte, wurde 1994 von der I.H.S. Planungsgesellschaft mbH komplett restauriert und modernisiert. Behutsam und in Abstimmung mit der Umgebung und den historischen Vorbildern wurden die alten Fassaden rekonstruiert und das Haus in seiner historischen Form wiederhergestellt.

Die Fenster wurden nach alten Vorlagen nachgebaut, der fehlende Stuck nachgearbeitet und das Dach mit den für Neuruppin typischen Biberschwanzziegeln eingedeckt. Im Inneren wurde die kleinteilige Struktur zugunsten eines großzügigen und offenen Grundrisses aufgelöst. Das Haus, das Begegnungsstätte für Investoren, Stadtplanern und Architekten ist und sich als Ideen-Werkstatt für Stadterneuerung versteht, beherbergt Besprechungsräume und ein großzügiges Architektenatelier im neu ausgebauten Dachgeschoss.

Erschlossen über die neu aufgearbeitete Holztreppe öffnen sich klare und lichte, mit Glastüren voneinander getrennte Raumbereiche, die viel Licht in die Räume
lassen. Möbel, Arbeitsgeräte und Bilder wurden mit großer Sorgfalt von dem Künstler Gershom von Schwarze speziell für diese Räume entworfen und erzeugen neben ihrer Funktion eine Atmosphäre der
Klarheit und Transparenz, die zur Diskussion und zum Austausch von Ideen
und Konzepten einlädt.